| Geschichte |
|
Geschichte der Evangelischen Stadtmission im Südlichen Afrika (ESSA) Bereits nach dem ersten Weltkrieg, aber besonders nach dem zweiten Weltkrieg kommen viele Deutsche als Einwanderer nach Südafrika und siedeln sich vor allem im Raum Pretoria und Johannesburg sowie in der Kapregion an. Unter ihnen sind einige Christen, die einen Hauskreis bilden. Miteinander beten sie in den 50er Jahren für eine geistliche Erweckung unter den Immigranten. 1959 beginnen fünf Familien im Raum Johannesburg und Pretoria mit Bibelstunden für Deutschsprechende. 1961 erwirbt eine Familie von ihnen eine Farm am Hartebeespoortdam. Dort werden regelmäßig Freizeiten durchgeführt. Ab 1962 bemühen sich zwei Frauen aus diesem Kreis darum, ausgebildete Verkündiger für den vollzeitigen missionarischen Dienst unter den Einwanderern zu bekommen. 1966 entsendet die Pilgermission St. Chrischona für diese Aufgabe einen Missionar nach Südafrika. Durch Besuche, Freizeiten, Fahrten und Lager werden im Großraum Hartebeespoortdam, Pretoria und Johannesburg erste Kontakte und Beziehungen geknüpft. 1970 wird ein weiterer Missionar zur Unterstützung gesandt. In Johannesburg, der damaligen „Hochburg der Immigranten“, wird mit einer Stadtmission begonnen. Durch Gottes Wirken kommen viele Einwanderer zum Glauben an Jesus Christus. In der Stadtmission bildet sich eine Gemeinde. In den folgenden Jahren wird die Arbeit ausgeweitet und auch in anderen Städten werden Stadtmissionen gegründet:
Diese Entwicklung zeigt Gottes wunderbares Wirken und seine Treue. Viele Menschen haben durch den Dienst der Stadtmission zum Glauben an Jesus Christus gefunden und sind in ihrem Christsein gefördert worden. Dem lebendigen Gott gebühren aller Dank, alle Ehre und alle Anbetung. |
