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Losung von heute

  • Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott. (Jesaja 59,1-2)

 

Neuste Predigt

Datum: 13 November 2011
Thema: "Ihr seid meine Freunde"
Prediger: Martin Frische

 

Einladung zum Gottesdienst

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Jeden Sonntag um 10 Uhr,
59 Ouhout Street, Weltevreden Park


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Monatsspruch

Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen. - 1.Korinther 10,23-24

Gedanken zum Monatsspruch

"Darf man als Christ..." diese Frage wurde in meiner Jugendzeit oft gestellt. Für manche war das ganz einfach: Tanzen - nein! Rauchen - nein! Alkohol - nein! Kino - nein!

Dazu eine kleine Anekdote: Die kleine Ilse kommt vom Kindergottesdienst nach Hause. "Na, wovon wurde denn heute im Gottesdienst gesprochen?" fragt die Mutter. "Von der Sünde," antwortet die Tochter. "Und, was hat der Pastor gesagt?" will die Mutter wissen. Er war dagegen," erwidert Ilse.

Nun gibt es nicht nur die eine sondern auch die andere Seite: Alles ist erlaubt! Tanzen, Rauchen, Alkohol, Kino... alles kein Thema. Jeder kann machen, was er will? Wirklich? Ist das, was GOTT will?

Es ist faszinierend zu sehen, dass es noch einen dritten Lebensstil gibt: Was ist nützlich? Mit "nützlich" ist nicht gemeint: Macht mir die Sache im Augenblick Spass, sondern Paulus gebraucht ein Wort das wörtlich "zusammenbringen" bedeutet.

Es geht also um die Frage: Bringt das, was ich tue, mich näher zu Gott und zu meinen Mitmenschen? Wenn das nicht der Fall ist, wenn mein Verhalten mich vielmehr von anderen Menschen isoliert (das kann auch emotional sein!), dann ist es nicht "nützlich". Und wenn es mich von Gott abhält ebenso.

Jetzt wird deutlich, dass es gar nicht mehr um "gute" oder "schlechte" Dinge geht, denn auch anscheinend "gute" Dinge, können sich zwischen uns und andere Menschen oder Gott schieben. Dass wir letztlich davon profitieren, wenn wir solche Dinge lassen, versteht sich von selbst.

Dass wir manches aber nicht aufgeben können (vor allem, wenn es zu einer "lieben Gewohnheit" wurde) das ist noch ein ganz anderes Thema. Aber vielleicht müssten wir darüber einmal ganz offen mit einem andern Pastor oder Seelsorger sprechen.

Wie könnte es in unsern Ehen, Familien, Gemeinden und unserer Gesellschaft aussehen, wenn wir so leben würden! Vielleicht sollten wir damit einfach einmal anfangen. Es könnte ein Stück Himmel sein! (Martin Frische)

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© 2011 Evangelische Stadtmission im Südlichen Afrika (ESSA), ein Zweig des Chrischona Gemeinschaftswerkes Deutschland e.V.